Jean-Pierre DESMOULINSJean-Pierre DESMOULINS

Ruffen aus der kurzen Hand

32 Spiele zum Meistern von ruffen aus der kurzen hand

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Das Ruffen aus der kurzen Hand ist die wichtigste Technik im Trumpfspiel beim Bridge. Es ermöglicht dem Alleinspieler, mehr Trumpfstiche zu erzielen als die Anzahl der Trümpfe, die in der langen Hand gehalten werden. Richtig eingesetzt schafft das Ruffen leicht zusätzliche Stiche; falsch angewendet führt es häufig zu nutzlosen Überruffungen oder zum Verlust der Trumpfkontrolle.

Diese Seite bietet einen schrittweisen und praxisnahen Ansatz zum Ruffen aus der kurzen Hand, beginnend mit einfachen Prinzipien und gefolgt von nach Schwierigkeit geordneten Übungen. Durch das Spielen lernen Sie, die richtigen Situationen zu erkennen, einen Ruff korrekt vorzubereiten und typische Fehler zu vermeiden.

Prinzipien

  • Das Ruffen aus der kurzen Hand dient dazu, zusätzliche Trumpfstiche zu erzeugen. In einem Trumpfvertrag ist es die einzige Möglichkeit, die Anzahl der natürlich von der langen Hand gelieferten Stiche zu übertreffen. Das Ruffen aus der langen Hand ersetzt meist nur einen bereits vorhandenen Stich.

  • Der Ruff muss vorbereitet werden. In vielen Situationen ist es notwendig, den Ruff zu eröffnen, indem man den Stich an die Gegner abgibt (durch einen Verlierer, eine Abwurfkarte oder eine Finte), um anschließend ruffen zu können und dabei die Kontrolle über das Spiel zu behalten.

  • Die Diagnose ist entscheidend. Man sollte an das Ruffen aus der kurzen Hand denken, wenn dieselbe Hand (entweder die des Alleinspielers oder des Dummys) sowohl wenige Trümpfe als auch eine kurze Nebenfarbe besitzt, die gerufft werden kann.

  • Trumpfwahl und Timing sind entscheidend. Zu klein zu ruffen setzt Sie einer Überruffung aus; zu hoch zu ruffen kann dazu beitragen, die Trümpfe der Gegner zu etablieren. Auch die Verbindungen müssen berücksichtigt werden, damit man zur richtigen Zeit in der richtigen Hand ist.

Stufe 1 | Grundlagen des Ruffens aus der kurzen Hand

Diese Hände zeigen typische Spielpläne des Alleinspielers beim Ruffen aus der kurzen Hand: das Erkennen der kurzen Hand, das Eröffnen des Ruffs durch Abgabe des Stichs und das Ruffen im richtigen Moment, ohne die Trümpfe zu früh zu ziehen. Sie zeigen, wie man zusätzliche Trumpfstiche schafft und dabei die Kontrolle über das Spiel behält, und warum ein zu frühes Ziehen der Trümpfe jede Ruffmöglichkeit zunichtemachen kann.

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Stufe 2 | Vorbereitung des Ruffs und Timing

Diese Hände vertiefen das Ruffen aus der kurzen Hand mit Schwerpunkt auf Vorbereitung und Timing. Sie zeigen Situationen, in denen der Ruff nur dann wirksam ist, wenn das Ziehen der Trümpfe verzögert wird, die zu ruffende Nebenfarbe sorgfältig gewählt wird und die Verbindungen zwischen Dummy und Alleinspieler richtig gehandhabt werden.

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Stufe 3 | Überruffungen vermeiden und den gefährlichen Gegner kontrollieren

Diese Hände befassen sich mit fortgeschritteneren Schwierigkeiten beim Ruffen aus der kurzen Hand gegen eine aktive Verteidigung. Sie zeigen, wie man sich gegen den gefährlichen Gegner schützt, warum manche Ruffs verzögert oder durch einen Verlierer-auf-Verlierer-Zug vorbereitet werden müssen und wie man die richtige Reihenfolge für ergänzende Manöver rund um den Ruff aus der kurzen Hand wählt.

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Stufe 4 | Hypothesen bilden und Techniken kombinieren

Diese Hände zeigen komplexe Situationen, in denen das Ruffen aus der kurzen Hand Teil einer Abfolge technischer Manöver ist. Sie zeigen, wie man Ruffs, Abwürfe, Verlierer-auf-Verlierer-Züge oder Finten kombiniert, wie man schwierige Verbindungen zwischen Dummy und Alleinspieler managt und warum die Reihenfolge der Spielzüge entscheidend ist.

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FAQ

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